Herzlich willkommen in Petershausen

Bürgermeister-Blog

Warum es unser Gemeinde so richtig gut geht (auch finanziell)

Unsere Vereine und Feuerwehren finden Nachwuchs, unsere Steuereinnahmen sprudeln und die gemeindlichen Projekte schreiten erfolgreich voran...

Liebe Mitbürgerinnen, Liebe Mitbürger,

an allen Ecken und Enden unseres Gemeindelebens sprudeln Initiativen und werden erfolgreich Projekte initiiert und vorangetrieben. Auch für schwierige Aufgaben finden sich engagierte Menschen und übernehmen Verantwortung in Vereinen, Arbeitsgruppen, kirchlichen und weltlichen Organisationen. Unsere Feuerwehren und Vereine leisten vortreffliche Jugendarbeit, die durch das Jugendplenum und die Jugendsozialarbeit wirksam abgerundet werden. Selbiges gilt für die erfolgreiche Familien- und Seniorenarbeit, die auf vielen Schultern gut getragen wird. Selbst große Veranstaltungen, wie das 50. jährige Jubiläum mit unserer Partnerstadt Varennes, findet durch über 200 ehrenamtlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger tatkräftige Unterstützung. In den reichhaltigen und inspirierenden sportlichen, kulturellen, sozialen und kirchlichen Angeboten kann jeder sein Programm und seinen Platz finden.

Seit 2013 haben wir jedes Jahr einen Rekordhaushalt mit stetig steigenden Einnahmen in der Gemeindekasse verbuchen können. Der bisher höchste Schuldenstand unserer Gemeinde im Jahr 1998 mit 9,4 Mio. Euro, konnte bis 2007 auf auf 4,393 Mio. reduziert werden. Bis 2010 stieg er dann wieder auf 5,984 Mio. Euro. Bis 2016 konnte wir diesen aufgrund der sich wieder positiv entwickelnden Einnahmen und der Rückzahlung alter Darlehen wieder auf 4,464 Mio. reduzieren. Hatte unsere Gemeinde im Negativrekordjahr 1998 noch Gesamtsteuereinnahmen von nur 2,9 Mio., so waren es im Jahr 2002 3,3 Mio., 2013 5,7 Mio. und im Jahr 2017 dann mit über 7,9 Mio. Euro. Die bisher höchsten Steuereinnahmen in der Geschichte unserer Gemeinde.

Ab 2015 hat unsere Gemeinde Stück für Stück Grundstücke im Gemeindegebiet erstehen können. Damit kann unsere Gemeinde unter anderem endlich auch an der Wertentwicklung der Baulandentwicklung profitieren und das langfristig. So wurde 2016 das Grundstück für den Feuerwehrneubau und ein Reservegrundstück im neuen Gewerbegebiet erstanden. 2017 haben wir unter anderem das Bauerwartungsland für die Projekte Rosenstraße, Asbach Süd und den neuen Kindergarten St. Laurentius kaufen können. 2018 folgte dann das Bauerwartungsland für das Projekt Kollbach Schulstraße Süd. Daneben konnte eine ganze Reihe weitere Bauland, Bauerwartungsland und landwirtschaftliche Flächen für Ausgleichs- und Tauschmaßnahmen hinzugewonnen werden. Erstmalig ab 2017 haben wir dies auch mit einer Aufnahme von Krediten bewerkstelligen müssen. Dem steht jedoch ein respektabler Gegenwert gegenüber. Wie hoch alleine der Erlös aus der Entwicklung des Baulands sein wird, können Sie dem Umstand entnehmen, das Bauland im Verkauf in der Regel ein dreifaches des Einkaufspreises von Bauerwartungsland einbringt. Natürlich müssen hier die sehr individuellen Kosten für die Entwicklung und Erschließung noch vom Erlös abgezogen werden.

Mit dem Grunderwerb konnten neben den geschaffenen Werten und Reserven auch endlich lange geplante Projekte in Angriff genommen werden. Derzeit sind vier davon in der baulichen Umsetzung: die seit 2008 diskutierte Grundschulerweiterung, Teilsanierung der Grundschule, Aufzug für die Mehrzweckhalle und der Neubau Dr. Hörmann Brücke. In Planung ist das seit 2010 diskutierte Neubauprojekt Feuerwehrhaus Petershausen und der seit über einem Jahrzehnt diskutierte Neubau des Kindergarten St. Laurentius. Dies sind überfällige Plichtaufgaben unserer Gemeinde. Dazu kommen freiwillige Aufgaben wie die Sanierung der Frauenkirche in und die Beleuchtung des Gehwegs nach Kollbach. Mit dem seit 1994 bekannt notwendigen Ersatz bzw. Sanierung des Rathauses bzw. alten Schulhauses steht bald ein weiteres Projekt an, das wir nicht länger vor uns her schieben können. Alle diese Projekte sind übrigens so dimensioniert, dass sie das im ISEK geplante Bevölkerungswachstum mit berücksichtigen.

Das Baulandprojekt Asbach Süd steht kurz vor der Vollendung. Am 8. November können Sie sich über den Stand der sehr umfangreichen, vorbereitenden Planungen zum Neubaugebiet Rosenstraße informieren. Die Vorbereitungen für das Baulandprojekt Kollbach Schulstraße Süd sind abgeschlossen. In 2019 schreiten wir  zum Abriss der Altgebäude. Die Bauleitplanung findet parallel statt. Sämtliche angestoßenen Baulandprojekte können übrigens einschließlich des organischen Wachstums von unserer Kläranlage ohne Neuinvestitionen getragen werden. In Folge können wir spätestens ab 2020 mit umfangreichen Einnahmen aus dem Verkauf von Bauland rechnen. Und wir können endlich den ganz erheblichen Mangel an Wohnraum verschiedenster Qualitäten endlich nachhaltig entschärfen.

Die damit verbundenen umfangreichen Gemeindehaushalte wurden vom Gemeinderat bis 2017 einstimmig und 2018 erstmalig mit 4 Gegenstimmen mehrheitlich so beschlossen. Von der Kommunalaufsicht des Landkreises wurden diese Haushalte genehmigt, weil sie solide sind und die dahinterstehenden geplanten Wertentwicklung auch dort Anerkennung findet. Von einer Situation wie 2002, in der umfangreiche Rechnungen der Deutschen Bahn an die Gemeinde fällig gestellt wurden und der Gemeindehaushalt dann nicht mehr genehmigungsfähig war, sind wir unendlich weit entfernt. Der Schuldenstand wird sich durch die dann fälligen Rechnungen für die verschiedenen Projekte auch 2019 natürlich weiter erhöhen. Allerdings stehen dem dann rechtzeitig wieder Einnahmen aus dem Gewinn der Baulandentwicklung dämpfend gegenüber. Durch das geplante Bevölkerungswachstum spült jeder neue Mitbürger übrigens derzeit zusätzliche 1.076 Euro pro Jahr in unsere Gemeindekasse. Bei den im ISEK bis 2029 geplanten Bevölkerungswachstum von 1,46% / Jahr sind das dann über 1,6 Mio. Euro Steuermehreinnahmen pro Jahr. Wohlgemerkt, bis dahin stetig jedes Jahr mit jedem Neubürger steigend. Dazu kommt eine durch das neue Gewerbegebiet ausgebaute und zukünftig stabilere Einnahmensituation bei der Gewerbesteuer.

Zusammengenommen: es geht unserer Gemeinde richtig gut. Wir bewegen im Vergleich zu den letzten beiden Jahrzehnten für alle sichtbar richtig viel. Auch absehbar in Zukunft sind wir in der Lage dies auch zu finanzieren.

Sehr freue ich mich diese Themen auch mit Ihnen persönlich im Rahmen unserer Bürgerversammlungen am 6., 7., 13. und 14. November zu diskutieren.

Herzliche Grüße

Marcel Fath
1. Bürgermeister

Ansprechpartner

Marcel Fath
1. Bürgermeister

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Zimmer: OG 06