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Aktuelles

Abschlussbericht zum Energienutzungsplan Rosensiedlung

Der ausführliche Abschlussbericht kann hier eingesehen werden (PDF, 3,7 MB)

Die Gemeinde Petershausen plant derzeit die Ausweisung eines Neubaugebietes „Rosensiedlung“ mit Wohnbebauung sowie Flächen für Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Hierbei entstehen nach aktuellen Stand Stadtvillen, Geschossbauten, Stadt- und Reihenhäuser sowie weitere Wohnflächen für bezahlbares Wohnen und Generationenwohnen. Insgesamt soll eine beheizte Wohnfläche von ca. 27.000 m² entstehen.

Die Entwicklung des Baugebiets „Rosensiedlung“ hat sich vom Zeitpunkt der Planungsphase sowie von der Größe und der zukünftigen Bebauung optimal für die Ausarbeitung eines Teil-Energienutzungsplanes angeboten. Ein Energienutzungsplan prüft unterschiedliche Energieversorgungsmöglichkeiten nach technischer, ökologischer, ökonomischer und wirtschaftlicher Kriterien und zeigt die grundsätzliche Machbarkeit auf. In der Regel umfasst das Konzept den gesamten Gemeindebereich. Die Kreuzung der Bahnstrecke ist bezüglich einer zeitnahen und wirtschaftlichen Umsetzung jedoch nicht zu empfehlen, weshalb sich das zu untersuchende Gebiet auf das neue Baugebiet Rosensiedlung einschließlich der Siedlungsteile entlang der Bahn und der Marbacher- bzw. Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Pertrichplatz in der Ortsmitte erstreckt hat. Der Teil-Energienutzungsplan wurde vom Institut für Energietechnik aus Amberg-Weiden ausgearbeitet und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit 70 % gefördert.

Für die Versorgung des Gebietes mit Strom wurde u.a. die „Kundenanlage“ betrachtet. Dabei baut der Strombetreiber im Neubaugebiet ein eigenes Stromnetz. Unter derzeitigen Rahmenbedingungen ist der Anschluss an eine „Kundenanlage“ für die Verbraucher wirtschaftlich sehr interessant. Dieser Effekt kann leider nur im Neubaugebiet genutzt werden. Die Wirtschaftlichkeit dieses eigenen Stromnetzes im Vergleich zum normalen Netzanschluss hängt von der Anschlussquote ab. Die Installation von PV-Anlagen durch den Energieversorger ist weiter interessant, da dadurch der Überschussstrom aufgrund der garantierten Einspeisevergütung zur Reduktion der Gesamtkosten beiträgt.

Für eine thermische Energieverteilung wurde auch der oben genannte Umgriff untersucht. In der Wohnsiedlung mit Altbestand (ganz überwiegend Öl- und auch Gasheizungen) und im Gewerbegebiet mit möglichen Großabnehmern gäbe es Potential. Eine Umfrage im genannten Gebietsumgriff hat jedoch leider kein ausreichend hohes Anschlussinteresse an ein Wärmenetz ergeben, das eine wirtschaftliche Umsetzung möglich gemacht hätte. Die konkreten Berechnungen wurde deshalb nur für das Neubaugebiet durchgeführt.

Beim Energieträger für die Wärmeversorgung wurde Wasserstoff im Vorfeld geprüft. Leider ist unter derzeitigen Rahmenbedingungen eine Umsetzung nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig möglich.

Die Wärmeversorgung im Quartier wurde mit fünf verschiedenen Varianten genauer untersucht:

 

VarianteKundenanlageStromeigennutzungGrundlastSpitzenlast
1NeinNeinErdgas (BHKW)Erdgas (Kessel)
2JaJaErdgas (BHKW)Erdgas (Kessel)
3JaJaErdgas (BHKW)Biomasse (Kessel)
4JaJaBiomasse (Kessel)Erdgas (Kessel)
5JaJaBiomasse (Kessel)Biomasse (Kessel)

 

Dabei hat sicher ergeben, dass sich in Bezug auf die Versorgungssicherheit sowie im guten Verhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie der kombinierte Einsatz der Energieträger Biomasse und Erdgas sinnvoll ist. Erdgas sollte nur zur Spitzenlastabdeckung oder in hocheffizienten KWK-Anlagen eingesetzt werden.

Um die genannten wirtschaftlichen Vorteile nutzen zu können, muss über einen Anschlusszwang in der Rosensiedlung an das Wärmenetz sowie über ein Verbot für Einzelfeuerstätten nachgedacht werden. Die Verwirklichung des Quartierkonzeptes ist abhängig von der Anzahl der Haushalte die sich anschließen werden. Sollte ein wirtschaftlicher Rahmen zustande kommen, ist eine genaue Planung der Anlagen notwendig.

Der Bau und Betrieb der Energieversorgungszentrale und des Netzes kann nicht von der Gemeinde gestemmt werden, sondern muss durch einen Dritten erfolgen. Über den Energienutzungsplan hat die Gemeinde Petershausen jedoch Rahmenbedingungen geschaffen, die den Kooperationspartnern als Entscheidungsgrundlage dienen und die Einhaltung gewisser ökologischer und energieeffizienter Maßnahmen gewährleisten.

 

 

Energieversorgungskonzept für das Neubaugebiet Rosensiedlung

Die Gemeinde Petershausen plant die Ausweisung eines Neubaugebietes „Rosensiedlung“ mit Wohnbebauung sowie Flächen für Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Hierbei entstehen nach aktuellen Stand Stadtvillen, Geschossbauten, Stadt- und Reihenhäuser sowie weitere Wohnflächen für bezahlbares Wohnen und Generationenwohnen. Insgesamt soll eine beheizte Wohnfläche von ca. 27.000 m² entstehen. Ziel des Konzeptes ist es die grundsätzliche Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit aufzuzeigen. Die Umsetzung des Quartierkonzeptes ist abhängig von der Anzahl der Haushalte die sich anschließen werden. Sollte ein wirtschaftlicher Rahmen zustande kommen, ist eine genaue Planung der notwendigen Anlagen notwendig. Die Anlage ist zudem von einem Betreiber zu bewirtschaften.

Abschlusspräsentation Energieversorgungskonzept Rosensiedlung (PDF, 2,7 MB)

 

Städtebaulicher Entwurf

Nach intensiver Diskussion hat der Gemeinderat am 16.01.2020 in öffentlicher Sitzung und mit zahlreichen Zuhörern aus der Bürgerschaft den Weg für das Bauleitverfahren frei gemacht.

Hier finden Sie die Präsentation zur Sitzung.

Eine ganze Reihe an Empfehlungen, aus dem von den Gemeinderäten als äußerst gelungen bezeichneten Bürgerbeteiligungsverfahren, wurden wie von der Verwaltung vorgeschlagen direkt in das Städtebauliche Konzept übernommen. Dazu zählen auch die verkehrliche Haupterschließung an der Bahn entlang (Variante 4 des Verkehrsgutachtens) und die in der Planungswerkstatt gemeinsam zurückgesetzten Obergeschosse.Bei zwei weiteren Baukörpern wurde das Obergeschoss zusätzlich zum mit den Mitbürgern erarbeiten Vorschlag zurückgesetzt, um das städtebauliche Bild sinnvoll abzurunden.

Weitere Empfehlungen werden in den nun folgenden Planungsschritten an jeweils geeigneter Stelle behandelt. Nachdem in vorangegangener Sitzung vom Gemeinderat bereits das Entwässerungskonzept bestätigt wurde ist damit das Städtebauliche Konzept abgeschlossen.

Die nächste Schritte werden in den nächsten zwei Monaten die Beauftragung eines Planungsbüros und der Start der "frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit" im Bauleitverfahren sein.

 

 

Informationen zum Baugebiet Rosensiedlung

Bürgerbeteiligung

Zum ersten Mal wird in unserer Gemeinde ein geplantes Baugebiet weit vor der formalen Baulandentwicklung mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern öffentlich diskutiert.

Der derzeitige Stand des sogenannten „Städtebaulichen Konzeptes“ sieht 242 Wohneinheiten unterschiedlichster Qualität und Größe vor. Eingebettet in unserem Hauptort, mit exzellenter ÖPNV/Bahnanbindung und außergewöhnlich guter Nahversorgung, können dort zukünftig rechnerisch 523 Menschen leben und arbeiten.

Eine Vielzahl an möglichen Aufgaben unserer Gemeinde können mit diesem Projekt erfüllt werden: Wohnraum für unsere Mitbürger und Familien, hochwertiges Wohnen im Eigentum, bezahlbares Wohnen in Miete, genossenschaftliches Wohnen, soziales Wohnen, Platz für Ärzte, Wohnort nahes Arbeiten und Gastronomie.

Nach der ersten öffentlichen Beteiligung im November 2018 wurden viele Anregungen eingebracht, die Eingang in die Vorbereitung der nächsten Öffentlichkeitsbeteiligung gefunden haben. Am 26. Oktober 2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr findet dazu in der Mehrzweckhalle der Grundschule Petershausen eine große Planungswerkstatt zum angestrebten Baugebiet Rosensiedlung statt.

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Petershausen sind zur aktiven Teilhabe und Mitwirkung aufgerufen.

Einladung zur Öffentlichkeitsbeteiligung im November 2018

Unterlagen Öffentlichkeitsbeteiligung November 2018

 

Unterlagen zur Planungswerkstatt Rosensiedlung am 26.10.2019

Die Planungswerkstatt zum Entwicklungs- und Bauprojekt Rosensiedlung fand am Samstag, 26. Oktober 2019, in der Mehrzweckhalle Petershausen statt.

 

Verkehrsgutachten

Das Verkehrsgutachten berücksichtigt bereits eine Vielzahl an Anregungen und Krtikpunkten aus der vorhergegangenen Öffentlichkeitsbeteiligung.

Download Verkehrsgutachten (PDF, 7,8 MB)

Folgende Schemata zeigen die verschiedenen Optionen der Verkehrserschließung:

  1. Verkehrsberuhigte Ringerschließung. Die Durchfahrt durch das Gebeit wird durch Poller verhindert.  Die Durchfahrt ist nur im Norden möglich (Download).
  2. Durch mehrere Stichstraßen wird die Erschließung gesichert. Eine Durchfahrt ist jedoch nicht möglich (Download).
  3. Die Haupterschließung erfolgt über die Nordseite. Es ist eine Durchfahrt durch das Gebiet möglich (Download).

 

Bodengutachten

Baugrundgutachten Erschließung Baugebiet „Rosenstraße“ (PDF, 11,7 MB)

Baugrundgutachten Baugebiet “Rosenstraße“ Bewertung der Gefährdung der hangunteren Bestandsbebauung durch Versickerungseinrichtungen im neuen Baugebiet “Rosenstraße“ (PDF, 11,5 MB)

 

 

Freiflächen- und Regenwasserkonzept

Freiflächen- und Regenwasserkonzept mit Integration in das Städtebauliche Gesamtkonzept - Erläuterungsbericht (PDF, 7,7 MB)

Anhang A-G (PDF, 1 MB)

Pläne (PDF, 2,2 MB)

Analyse Fließrichtungen--Analyse Geländehöhen--Analyse Kanalnetz--Analyse Luftbild

Überflutungshäufigkeiten--Anwendungsbereich der Regelwerke--Starkregenrisikomanagement

 

Entwässerungskonzept

Präsentation Entwässerungskonzept  (PDF, 5,9 MB)

Die Präsentation zum Entwässerungskonzept gibt einen Überblick zu den Handlungsalternativen, deren Bewertung und Begründungen für die vom Gemeinderat verabschiedete „Konzeptstufe 3“. Dieses soll Grundlage der Erschließungsplanung des gesamten Gebietes sein und gewährleistet aus ökologischer, ökonomischer Perspektive auch das Sicherheits- und Sozialverträglichste Konzept, um auch mit 100 Jährigen Katastrophenereignissen berechenbar umgehen zu können.

Geotechnische / Hydrogeologische Stellungnahme (PDF, 285 KB)

In der vorliegenden Stellungnahme wird detailliert auf Fragen und Vorschläge von Anliegern und Mitbürgern eingegangen, die im Verlauf der Planungswerkstatt erarbeitet wurden.

Fragen und Antworten zum Entwässerungskonzept (PDF, 54 KB)

Hier werden die am Planungstisch zu Freiraum und Entwässerung bearbeiteten Fragen und deren jeweilige Beantwortung auf fachlicher Sicht dokumentiert.

 

 

 

Ansprechpartner

Thomas Schleicher
Leiter Hochbauamt

Tel.: 08137/534-11
Fax: 08137/534-711
E-Mail: bauamt@petershausen.de


Zimmer: OG 11