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Bürgermeister-Blog

Energie-, Lebensmittel- und Wasserversorgung. Wo ist eigene Vorsorge angesagt und wofür ist bereits gesorgt

Krieg, Winterkälte und Blackout Diskussionen bereiten Sorge. Mit kluger Vorsorge können wir jedoch gelassen in die nächsten Monate blicken..

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

neben den stark steigenden Energiepreisen beschäftigen uns derzeit die Angst vor möglichen Stromengpässen im Winter und deren möglichen Folgen. Diese Sorgen müssen und werden wir sehr ernst nehmen, auch weil unser aller Wohlstand sonst in Gefahr geraten würde. Wie immer in Zeiten großer Verunsicherung  ist gleich wieder von voreiligen Gesellen der große Blackout angekündigt – die aktuelle Version eines regelmäßig wiederkehrenden und bisher noch nie statt gefundenen Weltuntergangs.

Cool bleiben und Risikomanagement betreiben!

Wer vorausschauend plant braucht auch solche Risiken nicht zu fürchten. Denn bei richtigem Umgang mit Risiken müssen, neben möglichen Schäden, auch die Wahrscheinlichkeit eines Risikoeintritts bewertet werden. Nur so lässt sich die Reaktion auf eintretende Risikofolgen gut steuern. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines großflächigen und länger andauernden Blackouts ist beispielsweise ausgesprochen gering. Wir haben ein klug konstruiertes und koordiniertes Strombetreibernetz, das in unserer Staaten übergreifenden Europäischen Gemeinschaft große Sicherheit bietet.

Gleichwohl sind wir auch bei dieser geringen Eintrittswahrscheinlichkeit trotzdem gut beraten vernünftige Vorsorge zu betreiben, denn regional eng begrenzte Stromausfälle größer 24 Stunden sind durchaus möglich. Da reicht ein Schneesturm mit einigen umgeknickten Strommasten schon aus. Wo auch immer ich im Ausland unterwegs war, war es selbstverständlich, dass sich ein Haushalt für 1-2 Wochen selbst versorgen kann. Unsere ausländischen Nachbarn blicken deshalb verwundert auf uns „just in time und one click“ verwöhnten Deutschen, die wir bisher so wenig für einen Notfall vorsorgen.

Was können Sie und ich zur besseren Vorsorge tun?

Bitte lesen Sie dazu diesen Ratgeber für Notfallvorsorge. Im Rathaus liegen für Sie auch Papierexemplare aus. Wir konnte davon noch rechtzeitig 300 Stück für Sie organisieren.

Eine persönliche Checkliste für Ihre eigene Vorbereitung finden Sie hier zum Download.

Wenn Sie diese Tipps befolgen sind Sie persönlich auch bestens gerüstet. Für den Fall der Fälle - sollte doch mal jeder Kommunikationskanal ausfallen: An allen Anschlagtafeln der Gemeinde werden wir in einem Notfall Informationen aushängen, und im Rathaus und in den Feuerwehrhäusern unserer Orte sichere Anlaufstellen für Sie einrichten. Gemeinsam mit unserem Landkreis arbeiten wir auch an einem Leuchtturmkonzept für alle Menschen unserer Region.

Ist für eine ausreichende Trinkwasserversorgung gesorgt?

Die in den letzten Jahren aufwendig sanierte Trinkwasserversorgung unserer Gemeinde ist gut gerüstet. Zusätzlich testen wir regelmäßig die Notstromversorgung des Brunnens. Auch werden in Kürze die Arbeiten für unseren neuen Trinkwasserbrunnen beginnen. Zu guter Letzt stehen bei einem Leitungsausfall unsere Feuerwehren bereit zur Notversorgung.

Wie steht es um andere gemeindeliche Leistungen im Fall eines Stromausfalls?

In anderen Bereichen haben wir allerdings noch Arbeit vor uns. Leider können wir unser denkmalgeschütztes altes Rathaus nicht mit Notstrom versorgen da das Hausnetz zu alt ist. Um unsere digitalen Dokumente aber bestmöglich zu schützen, haben wir zusätzlich alternative Lösungen und Räume gefunden, die wir sehr gut mit Notstrom versorgen können. Wir arbeiten mit jedem einzelnen Projekt daran, unsere Gemeindeinfrastrukturen und unsere Rathausorganisation noch robuster und krisenfester zu gestalten. Eine sehr wichtige Aufgabe, die bei verantwortungsvollem Umgang immer wieder neue Herausforderungen aber auch bessere Ergebnisse mit sich bringt. Auf einer Weiterbildungskonferenz ist unseren Mitarbeitern kürzlich bestätigt worden, dass wir beispielsweise mit dem Neubau der Kita oder der Rosensiedlung die Zukunft für ein neues, energieschonenderes Leben bereits vorbildich gestalten.

Eigenverantwortliche Krisenvorsorge ist Bürgerpflicht!

Bei Kranken-, Renten- oder Lebensversicherung ist zukunftsgewandte Vorsorge für uns alle doch selbstverständlich. Wenn nun jeder auch seiner persönlichen Verantwortung für eine Ernstfall Vorsorge nachkommt, sind wir als Gemeinschaft auch für Krisenfälle bereits heute solide gerüstet. Dazu wünsche ich Ihnen für die Herbst- und Wintermonate eine prächtige Gesundheit und viel Freude mit Ihren Mitmenschen bei all den großen und kleinen Kultur- und Feierhöhepunkten dieser Jahreszeit.

Herzliche Grüße

Marcel Fath
1. Bürgermeister

Ansprechpartner

Marcel Fath
1. Bürgermeister

Tel.: 08137/534-18
Fax: 08137/534-718
E-Mail: buergermeister@petershausen.de


Zimmer: OG 06